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Liebe Gemeindeglieder,

 

 

Advent heißt Ankunft, Ankommen. Jesus kommt an, wird ankommen zu Weihnachten als Kind in der Krippe. Aber kommt es an? Kommt es an bei den Menschen? Kommt es bei uns an? Kommt er bei uns an?

Manchmal sagen wir es ja so: Das ist bei mir nicht angekommen. Das, was Du gesagt hast, es hat mich nicht errreicht. Ich habe es nicht verstanden oder es betrifft mich nicht.

Oder wir sagen es von einem Menschen: Der kommt gut an bei den Leuten.

Ich hoffe, wir können es von Jesus sagen, auf dessen Geburtsfest wir zugehen: Er kommt gut an bei den Leuten. Von den Krippenspielen können wir es auf jeden Fall schon einmal meist behaupten. Sie sind beliebt, die Geschichte von Maria und Joseph und den Hirten und Königen. Das kommt gut an.

Aber was eigentlich kommt denn an? Was kommt an bei den Leuten? Was kommt an bei mir? Ich möchte es mit dem Adventlied sagen: Es kommt der „Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt“. Heil und Leben bringt er mit. Das ist doch das Beste, was uns passieren kann, wenn in uns etwas heilen kann, was eine offene Wunde ist. Und es ist ein großes Glück, wenn wir Leben in uns haben, wenn wir leben können. Und damit ist auch gemeint ein Leben, dass nicht tot ist, also nicht still steht, nicht erstarrt ist. Der Heiland kommt und bringt ein Leben zur Veränderung, dass wir die Fülle des Lebens genießen.

Kommt das an? Erreicht das Sie und Dich? Ich bete darum, dass er ankommt mit seinem Heil und Leben, dass er bei den Leuten ankommt in diesem Advent und in den Weihnachtstagen und dass er bei mir und uns ankommt: Komm, o mein Heiland Jesus Christ, meins Herzens Tür dir offen ist.

 

Ihr Christian Sparsbrod, Pfarrer und Klinikseelsorger